Rezensionen zu Buch

»Barrierefreie PDF-Dokumente« Das Praxishandbuch für den Arbeitsalltag

Jan Hellbusch Accessibility-Blog und mehr

»Licht mit etwas Schatten«, Ein Buch über die Erstellung zugänglicher PDF-Dateien

Da ist Klaas Posselt und Dirk Frölich ein sehr lesenswertes Buch gelungen. Unter dem Strich kommt keiner – Anfänger oder Profi – darum herum, der oder die barrierefreie PDF erstellen will. Wer mit Microsoft Office, LibreOffice oder Adobe InDesign arbeitet, findet in diesem nicht ganz so dünnen Buch eine Menge praxisorientierter Anleitungen…

Jan Hellbusch, Blog, 9. Juli 2019, www.hellbusch.de/licht-mit-etwas-schatten

Rainer Klute - Blog über Kommunikation, Design und Kommunikationsdesign.

Rezension: »Barrierefreie PDF-Dokumente erstellen«

Klaas Posselt und Dirk Frölich können Gedanken lesen: Schon auf dem Klappentext schreiben sie, was wohl viele angesichts der über 600 (!) Seiten ihres Buchs zum Thema »Barrierefreie PDF-Dokumente erstellen« denken: Warum ist das Buch denn so dick? Ich will doch nur schnell etwas barrierefrei machen. Die Frage wird natürlich beantwortet; wie alle anderen auch, die man zu dem Thema haben könnte…

Rainer Klute, Blog, 3. August 2019, rainerklute.de/rezension-barrierefreie-pdf-dokumente-erstellen

Kerstin Probiesch - Blog PDF Barrierefreiheit

Rezension: »Barrierefreie PDF-Dokumente erstellen«

Gute bis sehr gute Abschnitte und gute Kapitel (die Office-Kapitel und das InDesign-Kapitel) sowie viele hilfreiche Tipps für ein barrierefreies Publizieren stehen im Kontrast zu den oben beispielhaft angeführten problematischen Aspekten, die sich teils durch das Buch ziehen und nicht nur ein Unterkapitel oder Kapitel betreffen.

Die sehr ausführliche und fachlich in die Tiefen von WCAG, EU-Standards, BITV... gehende Rezension möchte ich hier nicht ganz unkommentiert nennen. Es werden einige Ungenauigkeiten und auch vereinzelte Fehler in unserem Buch insbesondere bezüglich der WCAG aufgeführt. Die konkreten Fehler werden wir benennen und korrigieren (siehe barrierefrei-publizieren.de/errata/). Allerdings kann ich die am Ende stehende Empfehlung so überhaupt nicht nachvollziehen und möchte dieser auch deutlich widersprechen.
Kerstin Probiesch schreibt: "Nur wer mit dem EU-Standard 301 549 und den WCAG gut vertraut ist, kann die oben nicht abschließend angesprochenen kritischen Aspekte für sich filtern und einordnen und erhält dann einen guten Einblick in die Umsetzung (nicht nur) nach PDF/UA sowie in das Arbeiten mit InDesign und Office sowie manch hilfreichen Tipp und Input. Wer diesen fachlichen Hintergrund hat, der sollte das Buch auch kennen. Für Personen ohne diesen fachlichen Hintergrund sowie Einsteiger in das Thema „Digitale Barrierefreiheit“ kann ich keine Empfehlung aussprechen".

Das Buch richtet sich gerade an Einsteiger*innen in das Thema Barrierefreiheit und barrierefreie PDF-Dokumente. Und aus diesem Grund sind wir bewusst nicht in die Tiefen der WCAG eingetaucht. Hierbei haben sich leider auch Ungenauigkeiten und kleine Fehler eingeschlichen, die zu kritisieren sind und die wir bedauern. Diese inhaltlichen und schon sehr fachspezifische Fragen betreffen nur einen Bruchteil des Umfang des Buchs. Daneben gibt es zwischen mir (uns) und der geschätzten Kollegin Kerstin Probiesch unterschiedliche Standpunkte zu den verschiedenen Ansätzen von WCAG und PDF/UA, die aber nicht Gegenstand unseres "Handbuch für den Arbeitsalltags" sind (und m.E. auch nicht außerordentlich relevant für die Alltagspraxis).

Nichtsdestotrotz werden in der Rezension viele wichtige und richtige Aspekte angesprochen und vermittelt.

 

Kerstin Probiesch, 4. Juli 2019, pdf-barrierefreiheit.de/